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Alltagspanik – Wenn das Leben Angst macht

EsoterikEine Panikattacke im Alltag kann in unterschiedlichen Situationen auftreten und äußert sich durch Hyperventilieren und einem Zusammenkrampfen des Herzens. Aus allen Poren scheint Schweiß zu strömen und eine unnachgiebige Faust schnürt den Magen zu. Die Symptome der Panikattacke sind in den meisten Fällen abhängig von der Intensität des Anfalls. Für Außenstehende wirkt ein Panikanfall nicht anderes als ein hysterischer Anfall. Doch für Betroffene ist ein Panikanfall ein Problem, dass die Lebensqualität beeinflusst.

Bekannte Formen der Panikattacken

Die ersten Panikattacken treten ohne vorherige Hinweise auf, weswegen Betroffene davon „überrascht“ werden. Ungefähr einhundert Mal fährt man mit dem Fahrstuhl und plötzlich scheint die Enge des Fahrstuhls unerträglich zu werden. Die seelischen und körperlichen Reaktionen führen zu Zuständen, die immer wieder in Verbindung mit den auslösenden Faktoren auftritt. Vereinzelt reicht bereits der Gedanke an verschiedene Situationen aus, um Angst zu verspüren. Wiederum tritt bei anderen Betroffenen ein Panikanfall in geschlossenen Autos auf. Auch große Einkaufshäuser können aufgrund der Menschenmassen und der Unübersichtlichkeit zu Anfällen führen.

Eine andere Form der Panikanfälle tritt in geschlossenen Räumlichkeiten wie Zügen oder U-Bahnen auf. Auch Flugangst ist eine bekannte Form der Panikanfälle, während die Angst, das Haus zu verlassen oder allein zu sein einen deutlich geringeren Bekanntheitsgrad hat.

Unabhängig von der Art der Panikanfälle muss man sagen, dass ein Auftreten von Panikattacken das Leben nachweislich negativ beeinflussen kann.

Panikattacken – ein stilles Leiden

Das Entstehen von Panikattacken kann auf den Betroffenen regelrecht lähmend wirken. Aus diesem Grund werden auslösende Situationen gemieden, was eine nicht zu unterschätzende Einschränkung darstellt. Doch diese vermeidende Reaktion kann die Ängste nicht verdrängen, sondern intensivieren. Die Schwierigkeit der Ärzte eine organische Ursache zu finden, verstärkt die psychische Belastung. Was darauf zurückzuführen ist, dass die Beschwerden erst in „bestimmten“ Situationen auftreten. Trotz der Stärke der Beschwerden werden die Außenstehenden wie zum Beispiel Kollegen, Freunde oder Familienmitglieder nicht eingeweiht.

Werden Sie aktiv!

Die auftretenden Angstgefühle können über Jahre wenn nicht sogar Jahrzehnte hinweg auftreten. Tatsache ist, dass nur eine gezielte Therapie gegen Panikattacken, eine effektive Möglichkeit ist, um eine Linderung zu erzielen. Doch bis zu dem Erfolg einer Therapie ist es ratsam zwei sogenannte Akut-Maßnahmen vorzunehmen.

Die Bauchatmung

Die Gegenmaßnahme in Form des Bauchatmens besteht in erster Linie aus tiefen beruhigenden Atemzügen. Der Sauerstoffgehalt des Blutes wird gezielt erhöht, um die Blockaden des Gehirns zu reduzieren. Panikattacken führen in den meisten Fällen dazu, dass das Gehirn „blockiert“ ist und klare Gedanken nicht gefasst werden können.

Ersetzen Sie Angst durch Wut

Bei einer Panikattacke ist es dem Gehirn nicht möglich zu „denken“, weswegen es nur auf Gefühle reagiert. Wenn man es schafft an etwas zu denken, was ein Gefühl der Wut auslöst, kann sich die Blockade des Gehirns lösen. Grundsätzlich kann man sagen, dass Wut stärker ist als Angst, weshalb die Intensität mit dieser Maßnahme verringert werden kann.

Fazit

Suchen Sie sich einen Therapeuten dem Sie vertrauen, dass kann schon mal einige Versuche dauern, bis man den Richtigen gefunden hat. Arbeiten Sie mit diesem Hand in Hand, aber denken Sie immer daran: Der Therapeut ist nur ein Stütze und Hilfestellung, am Ende müssen Sie Ihre Ängste besiegen.